Als Administrator können Sie in MyQ mehrere Konfigurationsprofile für den MyQ Desktop Client verwalten und diese nach Ihren Anforderungen bereitstellen. Beispielsweise können Sie Fallback-Drucker pro Bürostandort festlegen oder das Client-Spooling nur für ausgewählte Workstations aktivieren.
Sie können Profile vor der Bereitstellung von Desktop Client 10.2+ konfigurieren. Sobald Desktop Client eine Verbindung zum Server herstellt, verwendet es automatisch die Einstellungen aus den entsprechenden Profilen, wenn diese Funktion aktiviert ist.
Desktop Clients, die mit keinem der Konfigurationsprofile übereinstimmen, verwenden die Einstellungen aus dem Standardprofil. Wenn der Client mit mehreren Profilen übereinstimmt, wird das Profil mit der höchsten Übereinstimmung in dieser Liste verwendet.
Erstellen Sie ein Konfigurationsprofil für den Desktop Client
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Gehen Sie zu MyQ > Einstellungen > MyQ Desktop Client und klicken Sie im Abschnitt „Konfigurationsprofile“ auf „Hinzufügen“.
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Geben Sie auf der Registerkarte „Allgemein“ einen Namen für Ihr Konfigurationsprofil ein.
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Geben Sie im Abschnitt „Clients“ an, für welche Clients dieses Konfigurationsprofil gelten soll, entweder mithilfe eines IP-Bereichs oder einer regulären Ausdrucks für Hostnamen. Sie können auch Ausschlüsse hinzufügen.
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Wählen Sie im Abschnitt „Authentifizierung“ einen Client-Modus aus.
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Privater Modus: Der Desktop Client bietet einen weniger strengen Ansatz für die Authentifizierung und Sitzungsverwaltung, wobei das Vertrauensniveau eines persönlichen oder zugewiesenen Geräts berücksichtigt wird.
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Öffentlicher Modus: Dieser Modus wurde mit Blick auf die Sicherheit gemeinschaftlich genutzter Geräte entwickelt und stellt sicher, dass Druckaufträge und Benutzersitzungen so verwaltet werden, dass unbefugter Zugriff verhindert wird.
Weitere Informationen finden Sie Öffentlicher vs. privater Modusunter (10.2) Öffentlicher vs. privater Modus.
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Wählen Sie im Abschnitt „Authentifizierung“ eine geeignete Anmeldemethode aus:
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Anmelden mit MyQ
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ID-Karte (erfordert einen Kartenleser auf dem Gerät des Benutzers)
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Nahtloses Single Sign-On (Nahtloses SSO verwendet Microsoft Entra ID Single Sign-on. Diese Funktion wird nur unter Windows unterstützt.
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Wählen Sie im Abschnitt „Authentifizierung“ den Browser aus, der für die Client-Authentifizierung verwendet werden soll:
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Eingebetteter Browser
Verwenden Sie den integrierten Browser der Desktop Client-Anwendung. -
Standard-Systembrowser
Verwenden Sie den Standardbrowser des Client-Betriebssystems.
Wichtig: Bei Verwendung des Standard-Systembrowsers auf Clients im öffentlichen Modus muss der Administrator sicherstellen, dass die Browserdaten und Cookies nach jeder Benutzersitzung gelöscht werden, um unbefugten Zugriff zu verhindern.
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Wählen Sie unter „Druckerbereitstellung“ die Option zum Aktivieren oder Deaktivieren der Druckerbereitstellung. Wenn diese Option deaktiviert ist, werden Drucker und Treiber auf Clients, die dieses Profil verwenden, nicht aktualisiert. Dies kann hilfreich sein, um unerwünschte Änderungen zu verhindern und gleichzeitig frühere Änderungen beizubehalten.
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Wählen Sie auf der Registerkarte „Drucken“ im Abschnitt „Auftragsverarbeitung“ eine Verarbeitungsmethode aus:
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Sichere Weiterleitung von Druckaufträgen: Alle vom Desktop Client empfangenen Druckaufträge werden automatisch über einen sicheren Port an den MyQ Print Server weitergeleitet. Der Desktop Client wird nur für die Authentifizierung und Abrechnung verwendet.
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Client-Spooling: Der Desktop Client speichert die Auftragsdaten auf dem Computer und gibt sie auf Befehl des Servers direkt an einen Drucker weiter. Dies reduziert die Netzwerknutzung des Servers.
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Wählen Sie aus, ob Sie den Domänennamen an den Benutzernamen anhängen möchten. Wenn diese Option aktiviert ist, wird der Benutzername im Auftrag als benutzername@domäne festgelegt.
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Aktivieren oder deaktivieren Sie Fallback-Druck, wodurch Benutzern während eines Serverausfalls eine alternative Druckmethode zur Verfügung gestellt wird. Konfigurieren Sie, wie der Fallback-Drucker ausgewählt wird, die Druckmethode und die Freigabebedingungen.
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Aktivieren oder deaktivieren Sie die lokale Drucküberwachung, die die Abrechnung von Aufträgen ermöglicht, die auf lokalen Druckern freigegeben werden, die nicht von MyQ verwaltet werden.
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Lokale Drucküberwachung: Wenn diese Option aktiviert ist, werden Aufträge auf Druckern, die nicht vom MyQ-Server verwaltet werden, abgerechnet.
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Überwachte Ports: Geben Sie die Namen der Ports, die Sie überwachen möchten, durch Kommas (,) getrennt ein. Sie können „*“ verwenden, um alle namensbezogenen Ports zu überwachen (z. B. USB* für die Ports USB1, USB2 usw.). Lassen Sie das Feld leer, um alle Ports zu überwachen.
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Freigabebedingungen: Wählen Sie eine der verfügbaren Optionen aus: Auftrag immer freigeben, Nur wenn der Benutzer über ausreichend Guthaben/Kontingent verfügt, Nur wenn der Print Server online ist.
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Klicken Sie auf „Speichern“. Ihr Konfigurationsprofil wird erstellt und automatisch angewendet.
Verbindung zu einem Central Server herstellen
Es ist auch möglich, den Desktop Client über einen Central Server mit einer Website zu verbinden.
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Bearbeiten Sie den Installationsnamen oder die Konfigurationsdatei wie oben beschrieben, damit sie mit der Serveradresse und dem Serverport des Central Server übereinstimmen.
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Navigieren Sie zu „Standorte“, bearbeiten Sie den entsprechenden Standort und geben Sie den IP-Bereich der Geräte ein, die mit dem Desktop Client mit diesem Standort verbunden werden sollen (es ist auch möglich, Ausschlüsse zu erstellen).
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Der Desktop Client stellt nun eine Verbindung zum angegebenen Standort-Server her.